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Disclosure Management

Fit für die ESEF-Pflicht: Wir übernehmen die Einreichung Ihrer Finanzberichte. Im ESEF-Format, ohne Mehraufwand für Sie

Ab 2021 sind nach IFRS aufgestellte Konzernabschlüsse im neuen, europäisch einheitlichen Format ESEF beim Bundesanzeiger einzureichen. Dank unseres ESEF-Services erfüllen wir die neuen ESMA-Anforderungen für Sie einfach und schnell. Senden Sie uns Ihre Finanzberichte, den Rest übernehmen wir.

Wer ist zu ESEF verpflichtet?

Der ESEF-Service der EQS Group

Ihre Vorteile

Meist gestellte Fragen

Wer ist zu ESEF verpflichtet?

Das European Single Electronic Format ist das neue, einheitliche elektronische Format der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA.

Emittenten, deren Wertpapiere an einem geregelten Markt in der EU gehandelt werden, sind verpflichtet, ab 2021 ihre IFRS-Konzernabschlüsse des Geschäftsjahres 2020 im ESEF-Format bei ihren nationalen Registern (in Deutschland beim Bundesanzeiger) einzureichen. Das ESEF-Format basiert auf iXBRL-Daten. Word-, Excel- oder PDF-Dateien werden dann nicht mehr akzeptiert.

Ehrfahren Sie mehr über die:

ESEF-Berichtspflicht

iXBRL – Die Basis für ESEF

ESEF basiert auf der sogenannten Inline eXtensible Business Reporting Language (iXBRL). iXBRL ist ein Datenformat, das laut ESMA die besten Voraussetzungen bietet, um eine schnelle Vergleichbarkeit von Jahresfinanzberichten zu ermöglichen. Dies soll die Arbeit für Investoren, Analysten und Wirtschaftsprüfer wesentlich vereinfachen. Mit einer entsprechenden Analysesoftware können so in kurzer Zeit große Mengen an Finanzinformationen analysiert und verglichen werden.

Der ESEF-Service der EQS Group

Wir machen mit unserem Service die Einreichung für Sie so komfortabel und einfach wie möglich:

  • Sie übermitteln uns Ihren Geschäftsbericht in einem digitalen Format (z. B. Word, PDF).
  • Wir konvertieren den Bericht ins ESEF-Format (inklusive Tagging der Tabellen).
  • Abschließend übermitteln wir die Daten an unseren ESEF-Partner, den Bundesanzeiger.

Einfacher Workflow ohne Mehraufwand für Sie

  1. Upload Ihres Jahresfinanzberichts im EQS COCKPIT im gewohnten Format (Word, Excel, PDF)
  2. Konvertierung des Berichts in das geforderte XHTML-Format mittels eigener Software
  3. Tagging der relevanten Tabellen in XBRL / ggf. Erstellung von Extensions (Anchoring) / Validierung des Taggings
  4. Prüfung des kompletten Berichts nach 8-Augen-Prinzip und mittels selbstgebauter Vergleichs-Software
  5. Möglichkeit einer Preview des in XHTML konvertierten und getaggten Berichts im EQS COCKPIT. Eventuelle Änderungswünsche werden innerhalb kürzester Zeit, auf jeden Fall taggleich, umgesetzt. Selbständige Übermittlung durch das EQS Team, sofern eine Preview nicht gewünscht ist
  6. Der gemäß ESEF umgesetzte Bericht wird bequem im EQS COCKPIT zur Freigabe bereitgestellt (OeKB)  bzw. übermittelt (Bundesanzeiger). Damit ist Ihre Einreichungspflicht erfüllt. Nach einer Prüfung durch das OAM wird der Bericht auf dessen Plattform veröffentlicht.

Ihre Vorteile:

  • Sie vermeiden teure Investitionen in komplizierte Software.

  • Das aufwendige Tagging Ihrer Zahlen übernehmen wir für Sie.

  • Sie sparen zusätzliche IFRS- und IT-Ressourcen.

Höchste Sicherheits- und Datenschutz-Standards

  • Hosting in ISO 27001 zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland (München)
  • Geschäftsprozzessabbildung durch zertifiziertes ISMS nach ISO27001
  • Fallspezifische Verschlüsselung und kryptografisches Speicherverfahren
  • Mehrfach durch externe Penetration Tests seitens einiger der größten Unternehmen Europas geprüft, regelmäßige Sicherheitsaudits
  • Aktueller Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nach Erneuerungen gem. EU-DSGVO
  • Langjährige Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen Daten und Anwendung von strengen Sicherheitsanforderungen
  • TISAX-Zertifizierung für hohe Datensicherheit (Level 3)

Vertrauen Sie bei der Einreichung Ihres ESEF-Reportings auf mehr als 10 Jahre Erfahrung

Wir überzeugen mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Konvertierung und Einreichung von Jahres- und Konzernberichten. Wir konvertieren für unsere Kunden in die geforderten Datenformate und übermitteln direkt an die Register. Über 90% der börsennotierten Unternehmen, darunter alle DAX und MDAX und weitere 7.000 Kunden vertrauen unseren Produkten und Services.

Fragen & Antworten rundum das ESEF-Format

Bisher erfolgte die Einreichung je nach Land in Papier-, PDF; Veröffentlichung im XML-, XBRL-Format. Ab 2021 erfolgt die Veröffentlichung im eXtensible HyperText Markup Language (XHTML)-Format. Mithilfe von XBRL-Tags (eXtensible Business Reporting Language) werden Informationen / Zahlen „getaggt“. Die anzuwendende Taxonomie basiert auf einer von der IFRS-Stiftung entwickelten IFRS-Taxonomie.

  • Alle Jahresfinanzberichte: Jahresabschlüsse und Konzernabschlüsse (IFRS) in XHTML.
  • Konzernabschlüsse: mit zusätzlichen XBRL-Etiketten (tags) zur maschinellen Auswertung
  • Geschäftsjahre, beginnend mit dem 01. Januar 2020
  • Erste Einreichung bei den nationalen OAM im ESEF-Format ab 2021

Für IFRS-Konzernabschlüsse sieht die delegierte Verordnung vor, dass Finanzinformationen zusätzlich so zu etikettieren („tagging“) sind, dass sie maschinell auslesbar und damit leichter zugänglich sind.

Was ist zu taggen?

Ab dem Geschäftsjahr 2020 (erstmalige Veröffentlichung 2021):

  • XBRL-Etikettierung: der primären Bestandteile (Konzernbilanz, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und

Konzern-Kapitalflussrechnung) und 10 im RTS benannte Basis-Unternehmensinformationen (z.B. Name, Sitz, Rechtsform)

Ab dem Geschäftsjahr 2022 (erstmalige Veröffentlichung 2023):

  • Erweiterung der Etikettierung um den Konzernanhang. Zu Etikettieren ist dabei ausschließlich der Textblock, der die entsprechenden Informationen enthält.

Eine Liste von Etiketten („ESEF-Basistaxonomie“) finden Sie hier. Diese Etikettenliste orientiert sich derzeit eng an der von der IFRS Foundation veröffentlichten IFRS-Taxonomie und umfasst ca. 5.000 Elemente.  

Grundsatz der Etikettierung ist, dass eine Abschlussinformation mit dem Element der ESEF-Basistaxonomie zu markieren ist, das der rechnungslegungsbezogenen Bedeutung der Information am nächsten kommt. Kommen mehrere Elemente in Frage, ist das Element mit der engsten Bedeutung bzw. dem engsten Anwendungsbereich auszuwählen.

Sollte eine Markierung mit dem nächststehenden Element der ESEF-Basistaxonomie die Information falsch beschreiben, so darf der Ersteller die ESEF-Basistaxonomie unternehmensindividuell erweitern (Bildung von „Extensions“) und dieses Etikett zur Markierung der Abschlussinformation nutzen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Erweiterungselement

  • inhaltliche nicht der Bedeutung eines Elements der ESEF-Basistaxonomie entspricht,
  • der Unternehmensname des Elementerstellers ersichtlich ist,
  • die Bezeichnung der rechnungslegungsbezogenen Bedeutung entspricht und
  • den Elementen der ESEF-Basistaxonomie hierarchisch zugeordnet wird („anchoring“), um die Beziehungen zu den bestehenden Elementen deutlich zu machen.

Am 20.09.2019 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen aus der EU-Richtlinie 2013/50/EU hinsichtlich des EU-einheitlichen elektronischen Berichtsformats (ESEF) erstellt und den beteiligten Verbänden zur Information und Stellungnahme zugesandt.

Wesentlicher Inhalt des RefE sind Änderungen der handelsrechtlichen Anforderungen an die Berichterstattung von kapitalmarktorientierten Unternehmen:

  • Elektronische Erstellung der Jahres- und Konzernabschlüsse, der Lage- und Konzernlageberichte in XHTML
  • Etikettierung (auch Auszeichnung oder Tagging) der betroffenen IFRS-Konzernabschlüsse auf Basis der ESEF-Taxonomie mit iXBRL
  • Elektronische Unterzeichnung der betroffenen Abschlüsse

Der Referentenentwurf enthält zudem Regelungsvorschläge, die elektronischen Dokumente auch zum Gegenstand der Offenlegung, Prüfung und Bilanzkontrolle zu machen

Das Gesetzgebungsvorhaben ist zeitkritisch, denn die neuen Formatvorgaben sollen erstmals auf Abschlüsse anzuwenden sein, die für das nach dem 31. Dezember 2019 beginnende Geschäftsjahr aufzustellen sind. Stellungnahmen zum Referentenentwurf sind bis spätestens zum 11. Oktober 2019 möglich. Der Entwurf steht auf der Internetseite des Justizministeriums zum Download zur Verfügung. 

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Sven Schenkluhn

Sven Schenkluhn

Deputy Managing Director, Germany

+49 89 210298-131

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